31.10.2015

Diözesanversammlung wählt neue Vorsitzende und nimmt neuen Mitgliedsverband auf

Carsten Leinhäuser, Lena Schmidt, Heike Vogt (v.l.n.r.)

Lena Schmidt ist neue Diözesanvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Speyer | Schönstatt-Mannesjugend wird in den BDKJ auf Diözesanebene aufgenommen |  „U28- Die Zukunft lacht!“: Politikerinnen und Politikern im Dialog mit den Delegierten der Diözesanversammlung

Lena Schmidt ist neue BDKJ-Diözesanvorsitzende und vertritt künftig gemeinsam mit Heike Vogt und Pfr. Carsten Leinhäuser die Interessen und Anliegen von über 8.500 Kindern und Jugendlichen in Rheinland- Pfalz und im Saarland. Die 28-Jährige folgt damit Felix Goldinger, der bereits seit 1.10. eine neue Stelle im Bischöflichen Ordinariat inne hat. Mit großer Mehrheit haben die 50 Delegierten der sieben BDKJ-Mitgliedsverbände Schmidt im Rahmen der heutigen Diözesanversammlung ihr Vertrauen ausgesprochen. Die Ludwigshafenerin bringt als Veranstaltungskauffrau viele Erfahrungen in der Projektplanung und -durchführung mit in den Diözesanvorstand. Ihre verbandliche Heimat ist die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), in der sie in den vergangenen Jahren vielfach Leitung auf unterschiedlichen Ebenen wahrgenommen hat. Gemeinsam mit der Sozialwissenschaftlerin Heike Vogt und dem Pfarrer und Theologen Carsten Leinhäuser spiegelt der Vorstand damit auf fachlicher Ebene wider, was der BDKJ-Slogan "katholisch.politisch.aktiv" über die inhaltliche Ausrichtung des Dachverbandes aussagt. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die sicherlich auch eine Herausforderung sein wird", sagt Schmidt. "Die aktuellen Themen will ich weiter voranbringen. Ich denke da insbesondere an unserer Forderung nach mehr Beteiligung für Kinder und Jugendliche in Kirche, Politik und Gesellschaft. Aber auch perspektivisch möchte ich gemeinsam mit den Verbänden und Dekanaten arbeiten. Ein besonderes Anliegen ist es mir, gute Antworten auf die Frage zu finden, wie wir als katholische Verbände den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten können."

Der Vorstand ist paritätisch besetzt. Die ehrenamtliche vierte Stelle, die nach der Wahl von Schmidt von einem Mann hätte besetzt werden müssen, blieb vakant.

Einstimmig wurde der Antrag der Schönstatt-Mannesjugend (SMJ) auf Aufnahme als Jugendverband in den BDKJ Speyer beschlossen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Versammlung als höchstes beschlussfassendes Gremium die SMJ als Jugendorganisation anerkannt. Die Schönstatt-Mannesjugend ist Teil der internationalen Schönstattbewegung. Die SMJ bezeichnet sich selbst als "Lebensschule zur Entfaltung der Person". Die Persönlichkeitsentwicklung im und durch den Jugendverband ist auch dem stellvertretenden Diözesanführer Christoph Lusch (23) besonders wichtig. Gemeinsam mit Stefan Moos (24) und Philippe Holderle (19) leitet er die SMJ im Bistum Speyer. Im Zentrum der Verbandsarbeit rund um die Marienpfalz in Herxheim steht das Voneinander-lernen der 9- bis 23-Jährigen Jungen und Männer. Die Jugendarbeit der Schönstatt-Bewegung ist bewusst geschlechterspezifisch strukturiert. So gibt es als Äquivalent zur SMJ die eigenständige Organisation der Schönstatt Mädchen und Junge Frauen (Schönstatt MJF). Christoph Lusch ist es wichtig, dass sein Verband jetzt Mitglied im BDKJ Speyer ist: "Es ist für einen Einzelverband ein großer Mehrwert, weil man sich über inhaltliche Arbeitsweisen, zum Beispiel die Vermittlung des Glaubens, die Schulung der Mitglieder und thematische Programme austauschen und so auch die eigene Arbeit optimieren kann. Die SMJ freut sich darauf den BDKJ in ihrer eigenen Weise bereichern zu können und somit die Vielfalt innerhalb des BDKJ Speyer zu steigern."

Im Anschluss an die Versammlung fand im Rahmen der jugendpolitischen Strategie „U28- Die Zukunft lacht“ für Delegierte und Interessierte ein Austausch mit Politikerinnen und Politikern statt, an dem u.a. Jaqueline Rauschkolb (SPD), Matthias Carra (CDU) und Simon Sander (B90/Grüne) teilnahmen. Der BDKJ stellte in diesem Rahmen sein jugendpolitisches Grundsatzpapier "Beteiligt uns!" vor. Im Zentrum des Gesprächs standen die Fragen nach Möglichkeiten einer verstärkten politischen Einbindung von Kindern und Jugendlichen sowie die strukturelle Vernetzung jugendpolitischer Akteure in Zeiten knapper Kassen.

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