20.02.2013

Ökumenischer Jugendkreuzweg

Skulptur aus dem Kreuzweg "Überwunden" von Ulrich Barnickel. Foto: Bernd Arnold

"ÜberWunden" lautet der Titel des diesjährigen Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Zehntausende junge Christinnen und Christen werden den Jugendkreuzweg in ganz Deutschland beten. Auch in der Diözese Speyer laden der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Kooperation mit Evangelischen Jugendgruppen und eine Reihe von Pfarrgemeinden in der Zeit vor Ostern wieder zur Teilnahme am Ökumenischen Jugendkreuzweg in verschiedenen Orten ein. Die einzelnen Termine findet man hier.

Bereits am kommenden Freitag, 22. Februar, werden im Dekanat Donnersberg zwei Ökumenische Jugendkreuzwege stattfinden: In Ilbesheim bei Kirchheimbolanden sind Jugendliche aller christlichen Konfessionen ab 18 Uhr zum Beten des Kreuzweges eingeladen. Treffpunkt ist die katholische Kirche (Raiffeisenstraße). In Alsenz beginnt am selben Tag, um 18.30 Uhr, in der protestantischen Kirche (Kirchberg) der Jugendkreuzweg.

Seit 55 Jahren animiert der Ökumenische Jugendkreuzweg junge Menschen, sich mit Gott, dem Glauben und dem eigenen Leben auseinander zu setzen, auf andere Konfessionen zuzugehen und sich gemeinsam zum Glauben zu bekennen. Träger sind die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej), die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Unter dem Titel "ÜberWunden" wurden für den diesjährigen Ökumenischen Jugendkreuzweg sieben von insgesamt 14 Skulpturen der Gedenkstätte Point Alpha, die auf einer Strecke von eineinhalb Kilometer Länge ein Stück des Todesstreifens der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen (Rasdorf) und Thüringen (Geisa) markieren, fotografisch in Szene gesetzt. Grenzen und Leid überwinden und einen Weg der Hoffnung finden, das symbolisieren die sieben ausgewählten Stationen. Der Name des vormaligen US-Beobachtungspostens steht für einen der Brennpunkte des Kalten Krieges. Dieser Ort, an dem bis 1989 ein Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes jederzeit erwartet wurde, ist heute ein Sinnbild der Freiheit, ein Symbol der Überwindung von Grenzen und Leid. Der Fotograf Bernd Arnold (Köln) hat die Skulpturen des Künstlers Dr. Ulrich Barnickel (Schlitz/Hessen) in Szene gesetzt.

Point Alpha ist ein symbolträchtiger Ort für den Jugendkreuzweg, der 1958 zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR seine Geburtsstunde auf dem Katholikentag in Berlin hatte. In seiner Geschichte entwickelte sich der Jugendkreuzweg zu DER Gebetsbrücke über "die Mauer" hinweg. Seit 1972 ökumenisch, vereint er Jahr für Jahr tausende junger Menschen. Sie gedenken mit den gleichen Worten des Leidenswegs Jesu. Die Gebete bildeten bis zur Wiedervereinigung Brücken zwischen den beiden Teilen Deutschlands. Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen, Generationen. Bis heute gehört er mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Die zentrale Eröffnung und der Festakt anlässlich des 55. Jubiläums des Ökumenischen Kreuzweges der Jugend findet am Freitag vor Palmsonntag, 22. März 2013, an der Gedenkstätte Point Alpha im hessischen Rasdorf mit dem katholischen Jugendbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) und dem evangelischen Propst Bernd Böttner (Hanau) statt.

Materialien und Infos zum diesjährigen Ökumenischen Kreuzweg der Jugend findet man unter www.jugendkreuzweg-online.de.

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