20.03.2015

Katholische Jugend trifft Ministerpräsidentin Dreyer

E. Niekisch | Ministerpräsidentin Dreyer | F. Goldinger | S. Kiefer (c) Staatskanzlei RLP/M. Pipprich

Jugendpolitische Themen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend Rheinland-Pfalz (BDKJ) in der Staatskanzlei | Ministerpräsidentin Dreyer im Gespräch mit Susanne Kiefer (BDKJ Trier), Felix Goldinger (BDKJ Speyer) und Eric Niekisch (BDKJ Mainz)

Vertreter des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) trafen heute in Mainz Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Schwerpunkt des Gespräches war die jugendpolitische Strategie „U28 – Die Zukunft lacht“ des BDKJ, die derzeit bundesweit die Etablierung einer eigenständigen und ressortübergreifenden Jugendpolitik zum Ziel hat.

Ministerpräsidentin Dreyer freute sich über das Engagement der katholischen Jugend in den Bereichen Jugendpolitik, Nachhaltigkeit und Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Sie verwies im Gespräch auf den Demografie-Check der Landesregierung Rheinland-Pfalz, mit dem Gesetzesvorhaben auf Generationengerechtigkeit hin überprüft würden.

Felix Goldinger, Diözesanvorsitzender des BDKJ Speyer, sprach sich für die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre aus. Zugleich betonte er die Notwendigkeit breiterer Beteiligungsmöglichkeit von jungen Menschen in einer alternden Gesellschaft. Die Ministerpräsidentin unterstütze diese Forderung und warb für Solidarität zwischen den Generationen, die sich auch in der Ausgestaltung finanzpolitischer Entscheidungen niederschlage. Gleichzeitig betonte Dreyer, dass es eine Balance geben müsse, zwischen dem Abbau von Schulden einerseits und notwendigen Zukunftsinvestitionen andererseits. Eric Niekisch, Diözesanvorsitzender des BDKJ Mainz, bedankte sich ausdrücklich für die Erhöhung der Fördermittel im Bereich der sozialen Bildung. Diese Fördermittel für außerschulische Maßnahmen, etwa Kinder- und Jugendfreizeiten, kämen den Ortsgruppen und damit direkt Kindern und Jugendlichen zu Gute. Der Zugang zu Freizeit- und Bildungsangeboten müsse unbedingt auch Kindern und Jugendlichen aus asylsuchenden Familien erleichtert werden. Hierfür würden eigene finanzielle Mittel benötigt.

Susanne Kiefer, Diözesanvorsitzende des BDKJ Trier, machte darauf aufmerksam, dass Veränderungen in der Schul- und Hochschulpolitik zu einem erhöhten Leistungs- und Zeitdruck für Schüler und Studenten geführt habe. Vor diesem Hintergrund fordere der BDKJ etwa die 35-Stunden-Woche für Schüler und die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements während Ausbildungs- und Studienzeiten.

Ministerpräsidentin Dreyer warb für die Kooperation von Verbänden und Ganztagsschulen und zeigte Verständnis für die Forderung des BDKJ nach verstärkter Anerkennung des Ehrenamtes. Sie lobte zum Abschluss des Gespräches das jugendpolitische Engagement des BDKJ in Rheinland-Pfalz und wagte selbst den Blick durch die orangerote Aktionsbrille. 

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist Dachverband der katholischen Jugendverbände. In Rheinland-Pfalz vertritt er die Interessen von 36.000 Kindern und Jugendlichen. Die Diözesanverbände der rheinland-pfälzischen Bistümer Speyer, Mainz, Trier und Limburg koordinieren insbesondere ihre landespolitische Interessenvertretung aber auch Aktionen wie die 72-Stunden-Aktion über die BDKJ-Landesstelle Rheinland-Pfalz. Vorsitzender der Landesstelle ist Felix Goldinger.

>> Bild: Staatskanzlei RLP/ M. Pipprich

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