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Bild: Jutta Baltes

Ökumenische Jugendkreuzwege mobilisieren junge Christ_innen

04. April 2017

Ungebrochen ist das Interesse an den Ökumenischen Kreuzwegen der Jugend in der Nordpfalz. Auf drei erfolgreiche Veranstaltungen blickt Jugendreferentin Jutta Baltes von der Katholischen Jugendzentrale mit ihren evangelischen Kolleginnen und Kollegen zurück. 

Die bundesweite Bild- und Textvorlage unter dem Motto „Jesus Art“ bildete auch in diesem Jahr die Ausgangsbasis, auf der die Jugendgruppen aus den Dekanat Kusel und Donnersberg die Stationen gestalteten.  Bei Veranstaltungen in Altenbamberg, Niederkirchen im Ostertal und zuletzt Kirchheimbolanden  stellten die jungen Leute dem Leidensweg Jesu die Kreuzwegsituationen in der heutigen Welt gegenüber: Ausgrenzung, Gleichgültigkeit, Ohnmacht, Trauer, Gewalt. Und Hoffnung.

So wurde in Mitmachaktionen der ganz persönliche Alltag der Jugendlichen aufgegriffen. Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein – Wen hast du schon einmal vorverurteilt und ausgeschlossen? Die Namen werden auf Zettel geschrieben und durch den Reißwolf geschickt. Was gibt dir im Leben Halt? In Kirchheimbolanden wird eine Rettungsweste passend zum Stationsbild mit Stichworten beschriftet. In Niederkirchen werden kleine Rettungsringe in ein eindrucksvoll beleuchtetes Wasserbecken gelegt. 

Krasse Mobbingsprüche schallen in Altenbamberg aus dem Lautsprecher – das hat jeder schon mal gehört. Und was tust du dagegen? Insgesamt 200 junge Leute – Konfirmanden, Präparanden, Firmbewerber, Messdiener und andere junge Leute haben an den Veranstaltungen teilgenommen. Die Organisatoren vom BDKJ und den Prot. Jugendzentralen planen schon jetzt die Termine für das kommende Jahr.

Text: BDKJ Donnersberg/Kusel