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„Die Jugend wird auch weiterhin ein Haus in unserem Bistum haben“

25. Januar 2018

„Die Jugend wird auch weiterhin ein Haus in unserem Bistum haben“, sagte Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann beim jährlichen Gespräch mit dem Diözesanvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Speyer zu, das gestern in vertrauensvoller Atmosphäre verlief. „Ich habe verstanden, dass ein Jugendhaus in der Heilsbach aus verschiedenen Gründen schwierig ist“, führte der Bischof aus. Es gehe auch nicht um ein entweder/oder zwischen Heilsbach und Christophorushaus. Das sei eine zu enge Fragestellung. „Wir müssen viel mehr miteinander klären, was wir auf realistischem Boden für Jugendarbeit tun können: Was ist für den BDKJ, die Mitgliedsverbände, die Messdiener und andere Gruppen wichtig? Was ist zukunftsweisend? Was können wir dauerhaft bespielen? Wie kann man Synergien mit anderen nutzen?“, erläuterte Wiesemann. Die Diözesanvorsitzenden Lena Schmidt und Carsten Leinhäuser gaben deutlich die Erwartung der Jugend wieder, dass es für den anstehenden Beratungsprozess durch das diözesane Forum ein klares Prozessdesign brauche, an dem die Jugend direkt beteiligt werde. Sie machten deutlich, dass sich die Jugend einen direkten Austausch mit dem Bischof über ihr Jugendhaus wünsche: „Eine mögliche Form eines solchen direkten Austauschs ist etwa die Aktion zur Jugendsynode am 25.03.2018 in der Jugendkirche LUMEN in Ludwigshafen. Da wird es am konkreten Beispiel der Zukunft unseres Jugendhauses um Beteiligungsmöglichkeiten für die Jugend in Kirche gehen“.  Wiesemann sagte zu, dass er die Beteiligung der Jugend wünsche und gerne nach Ludwigshafen komme und ergänzte: „Grundsätzlich ist meine Rückendeckung für die Jugend da. Es gibt keinen Grund, einander zu misstrauen“.

Weitere Themen bei dem Jahresgespräch mit dem Diözesanvorstand und dem Speyerer Bischof waren die Aktion zur Jugendsynode im März diesen Jahres sowie die Unterstützung der 72-Stunden-Aktion im Mai des kommenden Jahres.