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Social-Media-Camp für Jugendliche

15. Mai 2017

Mit einem Social-Media-Camp vom 31.7. bis 4.8.2017 wird der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Speyer im Vorfeld der Bundestagswahl eine Kampagne für Toleranz und Weltoffenheit in den Sozialen Netzwerken umsetzen. Das Camp findet im Jugendhaus St. Christophorus in Bad Dürkheim statt und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Es ist ein Beitrag des BDKJ-Diözesanverbandes Speyer zur bundesweiten Aktion "Zukunftszeit" des BDKJ. Carsten Leinhäuser, BDKJ-Diözesanpräses, erklärt die Hintergründe: "Wir finden, dass sich viel zu viel negative Meinung im Netz generiert. Fake News und Hate Speech provozieren Angst vor dem Fremden, Unbekannten. Das ist reines Bauchgefühl statt Fakten und Wissen. Wir glauben an Überzeugungskraft und Dialog. Das ist das einzige, was gegen die oft eisige Atmosphäre in den politischen Kommentaren auf Facebook und Co. hilft. Dem wollen wir uns stellen und damit unseren Beitrag für ein offenes, demokratisches Deutschland leisten. Klappe auf: Für Toleranz und Weltoffenheit! Klappe zu: Für Hate Speech im Netz!" Das Camp bietet den Teilnehmern ganz praktisch die Möglichkeit, zum weiten Themenfeld "Toleranz" ihre eigene Social-Media-Kampagne zu planen und umzusetzen. Dabei können Jugendliche ab 16 Jahren auf das Wissen von Expertinnen und Experten zurückgreifen. Sie liefern einen themenspezifischen Input und stehen dann für konkrete Anfragen zur Verfügung. Im Expertenteam sind Dr. Anna Grebe (AG Digitale Lebenswelten des BDKJ-Bundesverbandes), Andreas Ganter (Theologe und Politikwissenschaftler / Redakteur “Die Rheinpfalz”), Adrian Dietrich (Leiter Marketing, PR und Öffentlichkeitsarbeit bei DISC - Distance and Independent Studies Center), Stefan Streitel (Netzwerk Rechtsextremismus Vorderpfalz), Uwe Burkert (Theologe/ Moderator RPR1), Felix Goldinger (Theologe / Verantwortlich für die Netzgemeinde DA_ZWISCHEN) und Katharina Goldinger (Theologin / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Politische Bildung BDKJ Speyer). 

Neben den impulsgebenden Expertinnen und Experten können die Teilnehmer via Skype und Messengerdiensten Kontakt mit weiteren "Jokern" aufnehmen und sich im Zuge ihrer Kampagnenplanung und Umsetzung beraten lassen. Dabei handelt es sich um Redakteure, Journalisten und Social-Media-Manager aus dem ganzen Bundesgebiet. Für die Umsetzung stehen Rohmaterialien zur Verwendung durch die Campteilnehmer zur Verfügung. Hierzu zählen beispielsweise unbearbeitete Text-Bild-Statements prominenter Patinnen und Paten, sowie ungeschnittene Interviewsequenzen. Die Kampagne soll multimedial umgesetzt werden. So werden neben Podcasts auch Videos erstellt werden, die dann auf Youtube, Facebook, Twitter und Instagram veröffentlicht werden. Für die Teilnehmer ist das Camp daher auch eine gute Möglichkeit, für die eigene Öffentlichkeitsarbeit und die politische Vernetzungsarbeit ihrer Verbände zu lernen. Sie werden Grundlagen journalistischen Arbeitens kennen lernen, aber auch unter fachkundiger Anleitung mit Grafik- und Videoschnittprogrammen arbeiten. Die Kanäle des BDKJ Speyer stehen dem Redaktionsteam des Camps zur Veröffentlichung der produzierten Kampagnenbeiträge zur Verfügung. Damit auch die eigenen Erfahrungen der Campteilnehmer einen Ort finden, werden die Jugendlichen sich auch als Blogger betätigen. Der Metablog zum Camp soll Hintergrundinfos bereitstellen, Plattform der Teilnehmer sein und Einblick in die Kampagnenplanung und Umsetzung geben. 

Mehr: zukunftszeit.bdkj-speyer.de