Und die Welt verändert sich

19.12.15

Und die Welt verändert sich

Über 7,3 Milliarden Menschen leben heute auf unserer Erde.
Und die Welt verändert sich!
Jede Minute verlassen 8 Menschen ihre Heimat und sind auf der Flucht.
Und die Welt verändert sich!
785 Millionen Menschen leiden immer noch an Unterernährung.
Und die Welt verändert sich!
13 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen von Umweltverschmutzung.
Und die Welt verändert sich!
Die Krankheit Lepra ist heute heilbar. Mit Kombimedikamenten könnten Patientinnen und Patienten in 12 - 18 Monaten geheilt werden.
Und die Welt verändert sich!
Über 11 Prozent des Energiebedarfs in Deutschland kommt schon aus erneuerbaren Energie.
Und die Welt verändert sich!
Im Jahr 2014 wurden in Deutschland fair trade Produkte im Wert von rund 823 Millionen Euro verkauft.
Und die Welt verändert sich!
Seit über 25 Jahren ist Deutschland nicht mehr geteilt.   
Und die Welt verändert sich!

Vor langer Zeit lebte in Nordchina ein alter Mann. Sein Haus zeigte nach Süden und vor seiner Haustür ragten die beiden großen Gipfel des Tainang und Wangwu empor. Sie versperrten den Weg nach Süden. Entschlossen machte sich der Alte mit seinen Söhnen an die Arbeit: Sie wollten die Berge mit der Hacke abtragen.
Der Nachbar des alten Mannes sah das und schüttelte den Kopf: „Wie närrisch ihr doch seid“, rief er, „es ist vollkommen unmöglich, dass ihr die gewaltigen Berge abtragen könnt!“
Der alte Mann lächelte weise, dann sagte er: „Wenn ich sterbe, dann werden meine Söhne weitermachen. Wenn meine Söhne sterben, werden die Enkel weitermachen. Die Berge sind zwar hoch, aber sie wachsen nicht weiter. Unsere Kräfte jedoch können wachsen. Mit jedem Stückchen Erde, das wir abtragen, kommen wir unserem Ziel näher. Es ist besser, etwas zu tun, als darüber zu klagen, dass uns die Berge die Sicht auf die Sonne nehmen.“ Und in unerschütterlicher Überzeugung grub der Alte weiter.
                                         aus China überliefert

Und die Welt verändert sich! Auch wenn ein riesiger Berg voller Probleme nur wenigen Personen gegenübersteht, kann sich was bewegen. Trotz begrenzter Kraft und begrenzter Zeit kann ein Mensch damit beginnen, den Berg abzubauen. Mit Zuversicht im Herzen, die ihn in der Gegenwart anpacken lässt, weil er an die Zukunft glaubt.
Was ich von der Zukunft erhoffe, das bestimmt mein Handeln in der Gegenwart. Wenn ich befürchte, dass an einer Situation nichts mehr zu retten ist, warum sollte ich mich dann anstrengen, statt es mir bequem zu machen. Wenn aber die Hoffnung auf den neuen Himmel und die neue Erde in meinem Herzen Raum hat, dann werde ich auf diese Zukunft hin leben und handeln, auch wenn es noch so viele Rückschläge gibt.
Menschen, die aus Hoffnung leben, sehen weiter.
Menschen, die aus Liebe leben, sehen tiefer.
Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht.
                                        DPSG Friedenslichtaktion

 

Text: Auszug aus den Frühschichten Hier und Jetzt?

Bild: BDKJ Speyer / CK

 

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