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(ENT)TÄUSCHUNG

Manchmal sehen wir Dinge anders, als sie sind. Wir lassen uns von etwas oder jemandem täuschen ...

10. Oktober 2011

Manchmal sehen wir Dinge anders, als sie sind. Wir lassen uns von etwas oder jemandem  täuschen und erleben daraufhin eine Enttäuschung. Doch vom eigentlichen Wortsinn her ist eine ENT-täuschung etwas Positives, weil die Täuschung erkannt und aufgedeckt wird. Wie oft versprechen uns andere Menschen etwas, das sie nicht halten können, und wir sind dann enttäuscht! Wie oft können wir selbst nicht zu dem stehen, was uns wichtig ist und enttäuschen damit andere! Das Gute an Enttäuschungen ist aber, dass wir daraus lernen können: Zum einen, dass nicht alles so ist, wie wir denken und zum anderen, dass jeder in seinem Leben andere enttäuscht und wir deshalb verständnisvoll miteinander umgehen sollten- gerade wenn wir enttäuscht werden. Das klingt schwierig, und das ist es auch für uns Menschen, aber dazu kennen wir die Geschichte Jesu: Er wurde beim Verrat durch Judas wohl der größten Enttäuschung seines Lebens ausgesetzt, aber er hat nicht aufgehört, an Gott zu glauben und daran, dass Er es gut mit Ihm meint.

 

Im folgenden Lied wollen wir um Gottes Segen bitten, der uns auch dann begleitet, wenn es uns nicht gut geht, weil wir enttäuscht worden sind:

Lied Nr. 397: Von allen Seiten umgibst du mich (JuGoLo):

1.
Ob ich sitze oder stehe, ob ich liege oder gehe,
bist du, Gott, bist du, Gott, bei mir.
Ob ich schlafe oder wache, ob ich weine oder lache,
bleibst du, Gott, bleibst du, Gott, bei mir.

Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir,
und hältst deine Hand über mir.

2.
Dass ich wachse, blühe, reife,
dass ich lerne und begreife,
bist du, Gott, bist du, Gott, bei mir.
Dass ich finde, wenn ich suche,
dass ich segne, nicht verfluche,
bleibst du, Gott, bleibst du, Gott, bei mir.

Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir,
und hältst deine Hand über mir.

3.
Wo ich sitze oder stehe,
wo ich liege oder gehe,
bist du, Gott, bist du, Gott, bei mir.
Dass ich dein bin, nicht verderbe,
ob ich lebe oder sterbe,
bleibst du, Gott, bleibst du, Gott, bei mir.

Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir,
und hältst deine Hand über mir.

 

Liedtext: Eugen Eckert

Text: Olivia Neeff