Skip to main content
katholisch
politisch
aktiv

Gemeinsam „Feuer und Flamme sein“

Am Pfingstwochenende finden traditionell viele Zeltlager von Jugendgruppen statt. Ohne Lagerfeuer ist ein solches Zeltlager nicht vorstellbar. Aber auch zu Hause, mit Freunden kann man ein Feuer machen, sich zusammensetzen und „Feuer und Flamme“ werden:

14. Mai 2016

Am Feuer sitzend wird der Austausch und das Erzählen oft leichter.
Es empfiehlt sich ein großes offenes Feuer, kein Grillfeuer.
Schon bei der gemeinsamen Vorbereitung (z.B.: Holz hacken, Essen machen) können sich erste Gespräche entwickeln.

Feuermeditation:

Ein Funke genügt.
Schon brennt es irgendwo.
Der kleine Brandherd braucht Nahrung.
Dann kann daraus ein großes Feuer werden.
Der Funke springt über.
Erst langsam, dann immer schneller.
Es knistert und lodert.
Wärme breitet sich aus.
Helligkeit durchbricht das Dunkel.
Ein Funke genügt.
Auch ich bin entflammbar.
Auch ich kann mich anstecken lassen.
Ich kann brennen für eine Sache – kann brennen für Gott.
Ich kann Wärme schenken.
Ich kann die Welt hell machen um mich herum.

Gebet:
Feuer
Feuer entsteht aus kleinen Funken.
Aber nur, wenn es etwas gibt,
das sich anstecken lässt.
Dann wird das Feuer
zu einem Licht,
das wärmt
das durch seine Hitze
etwas verändert.

Gott,
lass deinen Funken auf mich
überspringen,
damit ich
deinen Funken
weiter tragen kann,
damit ich die Welt ein bisschen
verändern kann,
damit ich die
Menschen ein bisschen
verändern kann,
damit ein großes
Feuer
entsteht,
das uns Menschen von der
klebrigen Schlacke,
die uns umhüllt, befreit.

Amen.


Bild und Text: Petra Benz