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Michal Jarmoluk / Pixabay

Katholische Jugend macht sich für Kinderrechte im Grundgesetz stark

21. November 2019

Gestern wurde der 30. Geburtstag der UN-Kinderrechtekonvention gefeiert. Der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) nimmt die Jubiläumswoche zum Anlass, um für eine Aufnahme der Kinderrechte ins deutsche Grundgesetz zu werben. Im aktuellen Koalitionsvertrag ist die Verankerung dieser Rechte vorgesehen. Um die Kinderrechte tatsächlich in das Grundgesetz zu bringen, wird eine Zweidrittel-Mehrheit im Bundestag und Bundesrat benötigt.
In den vergangenen Tagen haben die BDKJ-Landesstellen Rheinland-Pfalz und Saarland die Bundestagsabgeordneten beider Bundesländer angeschrieben. Thomas Heitz, Leitung der BDKJ-Landesstelle Saarland, erklärt: „Wir möchten unsere Wahlkreisabgeordneten überzeugen, für diese Änderung zu stimmen. Es wird Zeit, dass wir Kindern mehr Rechte einräumen. Sie haben uns etwas zu sagen. Sie sind die Gestalter von morgen. Dafür müssen die Kinderrechte im Grundrechteteil des Grundgesetzes verankert werden und ihrer Bedeutung entsprechend einen eigenständigen Absatz bekommen.“

Lena Schmidt, Vorsitzende der BDKJ-Landesstelle Rheinland-Pfalz, ergänzt: „Aus unserer alltäglichen Arbeit wissen wir, dass Kinder besondere Bedürfnisse haben, die es zu schützen gilt. Hierfür braucht es explizite Rechte für Kinder, auf die sie sich berufen können. Sie sind keine kleinen Erwachsenen.“

>> Brief an die Abgeordneten im Wortlaut