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(c) Berthold Werner / wikipedia CC BY-SA 3.0

Katholische Jugend trifft Landtagsabgeordnete in Mainz

15. August 2018

Am 23.8.18 wird der Tourbus "Polli" des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Speyer im Hof des Landesmuseums einparken: Von 12 bis 16 Uhr stehen rund um das umgebaute Ford-Wohnmobil Vertreter der katholischen Jugendverbände aus den Bistümern Trier, Mainz, Limburg und Speyer den Landtagsabgeordneten Rede und Antwort. Die Vertreter der BDKJ-Diözesanverbände haben die Landtagsabgeordneten eingeladen, ihre Mittagspause hier zu verbringen. Der BDKJ präsentiert sich und seine Arbeit. Auf Stellwänden werden Zukunftsfragen Jugendlicher zur Diskussion gestellt. In den Gesprächen werden insbesondere die Themenfelder Jugendbeteiligung, Schulpolitik und Digitalisierung wichtig sein. Der BDKJ fordert bereits seit einigen Jahren die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Die katholische Jugend stellt aber auch den in diesem Jahr verabschiedeten Beschluss zu digitalpolitischen Grundhaltungen der Jugendverbände vor. Im Beschlusstext heißt es: "Die Entwicklung der Digitalisierung kritisch zu begleiten bedeutet für den BDKJ nicht, sie abzulehnen, sondern gemeinwohlorientierte Maßstäbe an sie anzulegen und sie so mitzugestalten, als prägenden Bestandteil in der Lebenswelt junger Menschen anzuerkennen und dies in der Weiterentwicklung der Positionen des BDKJ überall mit zu bedenken. Im Spannungsfeld zwischen Freiheit, Schutz- und Regelungsbedarf ist unser Ausgangspunkt auch in der Digitalität das christliche Menschenbild, das von einer unveräußerlichen Würde jedes Menschen ausgeht, und die katholische Soziallehre, deren Prinzipien als Baugesetze auch einer digitalen Gesellschaft dienen können [...]".  

Lena Schmidt ist BDKJ-Diözesanvorsitzende im Bistum Speyer. Sie hofft auf rege Beteiligung der Abgeordneten und zielführende Gespräche: "Die Jugendverbände üben durch ihre demokratischen Strukturen Beteiligung ein. Sie sind Werkstätten der Demokratie. Für uns ist es sehr wichtig, im Austausch mit den Menschen zu sein, die Politik in der Kommune, im Land oder auf Bundesebene gestalten. Nur wenn wir miteinander reden, kann Politik Jugend und Kirche im Blick haben. Das gilt auch umgekehrt: Nur wenn Jugendliche Politik erleben können, wenn sie mitbestimmen und um Kompromisse ringen können, werden sie sich auch für Demokratie stark machen. Dafür möchten wir eintreten."