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(c) Thomas Heitz / BDKJ Speyer

Sternsinger in der Staatskanzlei des Saarlandes

08. Januar 2019

Rund 30 Sternsingerinnen und Sternsinger aus den Bistümern Speyer und Trier waren am 8.1.2019 zu Besuch in der Staatskanzlei in Saarbrücken, um dem saarländischen Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) den Segen zu überbringen. Mit dabei waren 15 große und kleine Königinnen und Könige aus Bruchhof-Sanddorf bei Homburg, die das Bistum Speyer vertraten. „Ich danke Euch ganz herzlich, dass ihr euch für Kinder in der Welt einsetzt und uns den Segen bringt. Das ist nicht selbstverständlich“, freute sich Hans. Er bedankte sich ausdrücklich für den Einsatz der Sternsinger für Kinder in Not und die Unterstützung der ehrenamtlichen Begleiter.

Die Mädchen und Jungen warteten gespannt auf das Treffen mit dem Ministerpräsidenten: „Es war anders als ich es mir vorstellte. Aber es war toll", berichtet Antonia (11). Sternsinger Yanis (11) ergänzt: „Am Besten fand ich, dass wir so viele Lieder singen durften".Thomas Heitz, Diözesanvorsitzender des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Speyer, freute sich über die alljährliche Einladung: „Wir sind froh, dass  dieses Jahr wieder so viele Kinder und Jugendliche in den Bistümern Speyer und Trier unterwegs sind, sich für Kinder weltweit einsetzen und auf die Hürden, die Kinder mit Behinderungen haben, aufmerksam machen. Es ist wichtig, dass Kinder über den eigenen Tellerrand schauen. Sie sollen die Vielfalt unserer Gesellschaft schätzen lernen und uns zeigen, wie wir Menschen begegnen sollten. Dafür ist wichtig, dass wir Erwachsene aber auch aufmerksam sind und bereit sind etwas zu lernen.“

Sternsinger an der Seite von Kindern mit Behinderung

„Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ heißt das Leitwort der 61. Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder 300.000 Sternsinger von Tür zu Tür ziehen werden. Die Sternsinger stellen sich in diesem Jahr an die Seite von Kindern mit Behinderung. „Das ist besonders wichtig, denn es ist trauriger Alltag in vielen Ländern der Welt, dass Kinder mit Behinderung oftmals von ihren eigenen Familien versteckt werden und keinerlei medizinische, soziale oder psychologisch angemessene Begleitung erfahren“, so Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger’. „Es ist entscheidend, dass bestehende Ängste und Vorurteile vor dem Unbekannten in Gesellschaften abgebaut werden und dass wir die Potenziale der Kinder entfalten und fördern. Und dazu tragen auch die Sternsinger mit ihrer aktuellen Aktion bei.“

Sternsinger haben starke Partner

Hinter den 300.000 engagierten Mädchen und Jungen, die bundesweit von Tür zu Tür gehen, stehen zwei starke Partner: Das Hilfswerk der Sternsinger und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Gemeinsam blicken beide Akteure auf eine erfolgreiche Geschichte zurück, denn seit ihrem Start im Jahr 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Insgesamt haben die Sternsinger bisher über eine Milliarde Euro gesammelt. Weltweit konnten dadurch mehr als 73.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert werden.