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Voll im 72-Stunden-Einsatz: Die Kolpingjugend aus Obermohr/Steinwenden.

„Uns schickt der Himmel“: Abschluss der 72-Stunden-Aktion

26. Mai 2019

Um 17.07 Uhr ist die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) heute zu Ende gegangen. Über 3.300 junge Menschen initiierten rund 106 soziale, politische und ökologische Projekte alleine im Bistum Speyer. Insgesamt beteiligten sich schätzungsweise über 160.000 Menschen aller Generationen in ganz Deutschland. Das Motto lautete „Uns schickt der Himmel.“
 „ Es hat mich beeindruckt mit wie viel Liebe und Einsatz an die Projekte herangegangen wurde. Viele großartige Projekte konnten für viele besondere Menschen verwirklicht werden.“, resümierte die Vorsitzende des BDKJ Speyer Lena Schmidt.
„So viel Engagement in 72 Stunden zeigt, dass junge Menschen in unserer Gesellschaft nicht abwarten, sondern aktiv eine tragende Rolle einnehmen“, bilanziert der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie, der während des Aktionszeitraums Gruppen in ganz Deutschland besucht hat. „In den drei Tagen habe ich gesehen, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ihrem Engagement nicht nur viel schaffen, sondern auch Eltern und Gemeindemitglieder mitreißen, die Welt ein bisschen besser zu machen. So sieht Kirche aus, wenn man junge Menschen machen lässt.“
Im Bistum Speyer haben sich die Gruppen vielerorts für ein gelingendes Miteinander und Demokratie, sowie beispielsweise durch den Bau von Insektenhotels für den Naturschutz eingesetzt. Einige Gruppen sammelten durch Benefizaktionen Spenden für unterschiedliche soziale Anlässe. Neben dem Engagement der Kinder und Jugendlichen war die Aktion nur durch die Unterstützung durch Verwandte, Unterstützer und Sponsoren möglich.
„Strahlende Kinderaugen und motivierte Jugendliche, genauso sieht für mich eine bunte Welt und eine gute Kirche aus“, sagte Carsten Leinhäuser, BDKJ-Präses. Die vielen Kooperationen, der rege Austausch sowie das Erreichen gemeinsamer Ziele sorgten im ganzen Bistum für freudige Gesichter.
Viele Aktionen der jungen Engagierten spiegelten aktuelle politische Diskussionen wider. So gab es zahlreiche Projekte zu den Themen Umwelt und Artenvielfalt. Aber auch soziale Projekte, wie die Erstellung einer rollstuhlgerechten Stadtkarte oder die Versorgung von Wohnungslosen, wurden von den Kinder- und Jugendgruppen mit viel Herzblut umgesetzt. Mit Hilferufen haben die Aktionsgruppen online noch mehr Menschen für die Sozialaktion gewonnen.

>> Weitere Infos: www.72stunden.de